Angststörung & Panikattacken · Psychotherapie in FrankfurtWenn die Angst bestimmt, wohin Sie noch gehen.
Herzrasen im Supermarkt, Panik in der U-Bahn, Sorgen, die nachts nicht aufhören: Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen – und sie sind gut behandelbar. In meiner Praxis für Psychotherapie in Frankfurt begleite ich Menschen mit Angst, Panikattacken und sozialer Angst, im Westend oder online.
Was ist eine Angststörung?
Ein Fehlalarm – kein Kontrollverlust.
Angst ist zunächst gesund. Sie schützt uns. Von einer Angststörung spricht man, wenn die Angst ohne echte Gefahr auftritt, unverhältnismäßig stark ist und das Leben einschränkt.
Bei einer Panikattacke schaltet der Körper in Sekunden auf Alarm: Adrenalin, Herzrasen, schnelle Atmung, Schwindel. Das fühlt sich bedrohlich an, ist aber körperlich ungefährlich. Eine Attacke klingt in der Regel nach wenigen Minuten wieder ab.
Problematisch wird der Kreislauf danach: Aus Angst vor der nächsten Attacke meiden Sie Situationen. Jede Vermeidung bestätigt dem Gehirn die Gefahr – und die Angst wächst. Genau diesen Kreislauf unterbrechen wir in der Therapie.
Formen und Anzeichen
Wie sich Angst zeigt
Angst hat viele Gesichter. Sie müssen sich nicht in allem wiederfinden – ein Punkt, der Ihren Alltag einschränkt, ist Grund genug für ein Gespräch.
Panikattacken
Herzrasen, Atemnot, Schwindel, Todesangst – oft aus heiterem Himmel. Körperlich ist alles in Ordnung, und trotzdem fühlt es sich lebensbedrohlich an.
Generalisierte Angst
Eine Dauersorge, die kein Ende findet: Gesundheit, Familie, Beruf, Zukunft. Der Kopf spielt ständig das Schlimmste durch.
Soziale Angst
Die Angst, bewertet, beobachtet oder blamiert zu werden. Vorträge, Telefonate, Small Talk – alles wird zur Hürde.
Vermeidung & Agoraphobie
Sie meiden Bahn, Menschenmengen, Aufzüge oder weite Wege. Der Radius wird kleiner, die Angst dabei größer.
Angst vor der Angst
Sie beobachten ständig Ihren Körper und rechnen mit dem nächsten Anfall. Genau diese Erwartung hält die Angst am Leben.
Folgen im Alltag
Schlafprobleme, Rückzug, Krankmeldungen, manchmal Alkohol oder Beruhigungsmittel. Die Angst bestimmt immer mehr Entscheidungen.
Behandlungsansatz
Schritt für Schritt zurück ins Leben.
Angststörungen zählen zu den am besten behandelbaren psychischen Beschwerden. Entscheidend ist, dass Sie das Tempo bestimmen und sich sicher begleitet fühlen.
- Verstehen, was im Körper passiert. Angst ist ein Fehlalarm eines gesunden Systems. Wer den Mechanismus versteht, verliert einen Teil der Furcht.
- Körperliche Abklärung. Bevor wir beginnen, klären wir, ob eine ärztliche Untersuchung sinnvoll ist – etwa Herz oder Schilddrüse.
- Kognitive Verhaltenstherapie. Katastrophengedanken erkennen, prüfen und verändern. Sie lernen, Ihren Gedanken nicht mehr blind zu glauben.
- Exposition in Ihrem Tempo. Schritt für Schritt zurück in vermiedene Situationen – vorbereitet, begleitet und nie über Ihre Grenze hinaus.
- Beruhigung des Nervensystems. Atemtechniken, Achtsamkeit und Entspannungsverfahren für akute Momente und für den Alltag.
- Ursachen bearbeiten. Oft steckt mehr dahinter: Überlastung, alte Erfahrungen, unausgesprochene Konflikte. Auch dafür ist Raum.
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